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Finanzterminologie

Working Capital – oft falsch berechnet

Wie Sie echte Liquiditätsreserven ermitteln

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Lesedauer: 8 Min.
Working Capital – oft falsch berechnet

Working Capital ist die Differenz zwischen kurzfristigen Vermögenswerten und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Klingt abstrakt, ist aber entscheidend für Ihre Liquidität.

Der typische Fehler: Nur aufs Bankkonto schauen. Working Capital umfasst auch Forderungen und Lagerbestände. Wenn Kunden spät zahlen oder Ware im Lager liegt, ist dieses Geld gebunden – nicht verfügbar.

Beispiel: Sie haben 50.000 Euro auf dem Konto, aber 40.000 Euro offene Forderungen und 30.000 Euro Lagerbestand. Gleichzeitig stehen 60.000 Euro Verbindlichkeiten an. Ihr Working Capital: 60.000 Euro – nicht die 50.000 Euro auf dem Konto.

Warum das zählt: Wachstum frisst Working Capital. Mehr Umsatz bedeutet mehr Ware einkaufen, mehr Forderungen. Ohne ausreichende Reserven geraten Sie in Zahlungsschwierigkeiten, obwohl das Geschäft läuft.

Praxistipp: Berechnen Sie monatlich Ihr Working Capital. Wenn es schrumpft, obwohl der Umsatz steigt, brauchen Sie zusätzliches Kapital oder müssen Zahlungsziele verkürzen.

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