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Finanzterminologie

Gewinnspanne und Rohertrag – warum viele sie verwechseln

Diese Unterscheidung kostet Kleinunternehmer echtes Geld

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Lesedauer: 8 Min.
Gewinnspanne und Rohertrag – warum viele sie verwechseln

Der häufigste Fehler: Gewinnspanne und Rohertrag werden synonym verwendet. Dabei beschreiben sie völlig unterschiedliche Zahlen.

Der Rohertrag zeigt, was nach Abzug der direkten Produktkosten übrig bleibt. Verkaufen Sie ein Produkt für 100 Euro, das in der Herstellung 60 Euro kostet, beträgt Ihr Rohertrag 40 Euro.

Die Gewinnspanne hingegen berücksichtigt alle Betriebskosten – Miete, Gehälter, Marketing. Von denselben 100 Euro Umsatz bleiben nach Abzug aller Kosten vielleicht nur 15 Euro übrig.

Warum ist das wichtig? Wer seine Preise nur am Rohertrag orientiert, übersieht versteckte Kosten. Ein Produkt mit 40 Prozent Rohertrag kann trotzdem Verlust machen, wenn die Fixkosten zu hoch sind.

In der Praxis bedeutet das: Rechnen Sie beide Kennzahlen getrennt. Der Rohertrag hilft bei der Produktkalkulation. Die Gewinnspanne zeigt, ob Ihr Geschäftsmodell funktioniert. Diese Unterscheidung verhindert, dass profitable Produkte Sie trotzdem in die roten Zahlen bringen.

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