Was EBITDA verschleiert
Diese Kennzahl macht Unternehmen profitabler, als sie sind
EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization – Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Klingt wichtig, ist aber mit Vorsicht zu genießen.
Der Fehler: EBITDA als Maßstab für tatsächliche Profitabilität zu nehmen. Die Kennzahl ignoriert nämlich echte Kosten.
Konkret: Sie schließen Zinsen für Kredite aus, obwohl diese jeden Monat bezahlt werden müssen. Abschreibungen werden ignoriert, obwohl Maschinen irgendwann ersetzt werden müssen – das kostet reales Geld.
Warum wird EBITDA dann verwendet? Es macht Vergleiche zwischen Unternehmen einfacher, weil es unterschiedliche Finanzierungsstrukturen ausblendet. Für Investoren interessant, für Sie als Unternehmer irreführend.
In der Praxis: Ein Unternehmen mit 100.000 Euro EBITDA kann trotzdem Verlust machen, wenn 80.000 Euro Zinsen und 30.000 Euro echte Abschreibungskosten anfallen. Schauen Sie sich immer den Nettogewinn an – das ist die Zahl, die wirklich zählt.
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