Abschreibungen senken keine echten Kosten
Was Abschreibungen wirklich bedeuten und was nicht
Die Fehlannahme: Abschreibungen würden echtes Geld sparen. Tatsächlich sind sie nur eine buchhalterische Verteilung von Kosten über mehrere Jahre.
Beispiel: Sie kaufen eine Maschine für 30.000 Euro. Steuerlich können Sie diese Summe nicht sofort absetzen, sondern müssen sie über fünf Jahre abschreiben – also jährlich 6.000 Euro. Das Geld haben Sie trotzdem sofort ausgegeben.
Der Denkfehler entsteht, weil Abschreibungen den steuerlichen Gewinn senken. Weniger Gewinn bedeutet weniger Steuern. Aber Sie sparen nur einen Bruchteil – bei 30 Prozent Steuersatz sind das 1.800 Euro pro Jahr, nicht 6.000 Euro.
Warum das wichtig ist: Manche Unternehmer kaufen teure Anschaffungen kurz vor Jahresende, um Steuern zu sparen. Dabei übersehen sie, dass die Ausgabe größer ist als die Steuerersparnis. Eine 10.000-Euro-Investition spart vielleicht 3.000 Euro Steuern – aber kostet netto trotzdem 7.000 Euro. Das lohnt sich nur, wenn Sie die Anschaffung ohnehin brauchen.
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